Optische Täuschungen

16. Mai 2009

Hirnforscher und Psychologen haben bei einem Treffen in Florida die besten optischen Täuschungen der Welt gewählt.

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Timo Holle Allgemeines

Ein Jahr „Timos Blog”

10. Mai 2009

In diesem Monat wird mein Blog ein Jahr alt. Am 5. Mai 2008 habe ich hier meinen ersten Artikel veröffentlicht.

Timo Holle Allgemeines

Verschlüsseltes Online-Backup mit curlftpfs und encfs

6. Mai 2009

An Online-Speicher mit FTP-Zugang bekommt man relativ leicht: Entweder als Gratis-Webspace (aktuell findet man leicht Angebote mit 1-3 GB Platz) oder gegen Bezahlung in nahezu beliebiger Größe.

Für automatisierte Backups wäre es schön, auf diesen Speicher als Teil des Dateisystems zuzugreifen. Aufgrund der unverschlüsselten Übertragung und externen Speicherung ist ebenfalls eine transparente Verschlüsselung wünschenswert. Dies bietet die Kombination der FUSE-Dateisysteme curlftps und encfs.

Um FTP-Speicher mit dem Benutzer mit der UID 1000 als Besitzer mit curlftpfs über /etc/fstab einzubinden, benötigt man dort einen Eintrag in folgender Form:

# /etc/fstab [...]
# FTP filesystems
curlftpfs#ftp.domain.com	/mnt/ftp/backup1	fuse 	auto,user,uid=1000,gid=1000,allow_other,user=<user>:<password>							0	0	# unverschlüsselt
curlftpfs#ftp.domain.com	/mnt/ftp/backup2	fuse 	auto,user,uid=1000,gid=1000,allow_other,user=<user>:<password>,ssl_try,no_verify_peer,no_verify_hostname	0	0	# SSL verwenden falls möglich
curlftpfs#ftp.domain.com	/mnt/ftp/backup3	fuse 	auto,user,uid=1000,gid=1000,allow_other,user=<user>:<password>,ssl,no_verify_peer,no_verify_hostname		0	0	# SSL erzwingen

Auch, wenn wir gleich noch ein encfs-verschlüsseltes Dateisystem darüberlegen, empfiehlt es sich, SSL für die Verbindung zum FTP-Server zu verwenden, da Benutzername und Passwort sonst unverschlüsselt übertragen werden.

Der folgende Befehl hängt das encfs im Ordner /backup/encfs auf dem FTP-Server unter /mnt/ftp-encfs/backup1 ein:

#encfs	<rootDir>			<mountPoint>
encfs	/mnt/ftp/backup1/backup/encfs	/mnt/ftp-encfs/backup1

Beim ersten Aufruf wird das encfs erzeugt und es werden eine Reihe von Parametern abgefragt, wie z.B. Verschlüsselungsalgorithmus, gewünschte Verschlüsselungsstärke und natürlich auch das Passwort. Eine genaue Erklärung der encfs-Optionen gibt es bei Wikipedia sowie hier.

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Kleiner Test von Gratis-Webspace-Anbietern

6. Mai 2009

Bplaced.net

Bei Bplaced.net hat man die Wahl zwischen zwei kostenlosen Angeboten. Entweder

  • 1 Gigabyte Webspace, 8 FTP-Accounts, 8 MySQL-Datenbanken, 8 PostgreSQL-Datenbanken

oder

  • 2 Gigabyte Webspace, 2 FTP-Accounts, 2 MySQL-Datenbanken, 2 PostgreSQL-Datenbanken.

Beide Angebote enthalten

  • PHP 5 — phpinfo();
  • eigene Domains aufschaltbar
  • ein Inaktivitätslimit (!)

Kilu.de

Kilu Freehosting bietet

  • 1 GB Speicherplatz
  • unlimitierten Traffic; Bandbreite auf 2 MBit/s beschränkt
  • bis zu fünf MySQL-Datenbanken, die insgesamt 50MB Speicherplatz verbrauchen dürfen
  • PHP 5 — phpinfo();
  • FTP-Zugang
  • mod_rewrite
  • eigene Domains aufschaltbar
  • kein Inaktivitätslimit

ILOHost.org

ILOHost bietet

  • 3 GB Webspace
  • 8 MySQL-Datenbanken
  • PHP 5 — phpinfo();
  • eigene Domains aufschaltbar (nennt sich dort „geparkte Domains”)
  • FTP-Zugang mit SSL

Test

Zum Test habe ich Konten bei jedem der Anbieter eingerichtet:

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ZFS auf Partitionen/Slices oder der ganzen Disk?

5. Mai 2009

Beim Anlegen von ZFS-Speicherpools stellt sich die Frage, ob man ZPOOL die gesamte(n) Disk(s) verwalten lässt (durch Angabe von z.B. c0t0d1 unter Solaris oder /dev/sdb unter Linux) oder den Pool aus einzelnen Partitionen aufbaut (ggf. mit ZFS als einziger Partition auf der Platte).
In letzterem Fall stellt sich außerdem die Frage, welchen Typ von Partitionstabelle man verwenden soll (MBR/DOS-Partitionstabelle, GUID Partition Table (GPT)/EFI Disklabel oder Solaris VTOC).

Insbesondere die zweite Frage ist dann von Bedeutung, wenn man den ZFS-Pool unter verschiedenen Betriebssystemen (z.B. Solaris, Linux und Mac OS X) verwenden möchte.

Diesen beiden Fragen möchte ich im Folgenden versuchen, auf den Grund zu gehen.

  • Generell wird empfohlen, die Disks jeweils komplett für ZFS zu verwenden (d.h. man übergibt ZFS entweder das „RAW-Device” oder weist dem ZFS eine Partition zu, die sich über die gesamte Festplatte erstreckt).
  • Lässt man zpool das gesamte Gerät verwalten, legt ZFS dort ein GPT-Disklabel an (siehe auch meinen Kommentar)
    (Allerdings entspricht dieses wohl nicht ganz dem, was z.B. Linux erwartet; siehe hier bzw. hier)
  • Bei großen Festplatten scheiden DOS-Partitionstabellen und Solaris VTOCs aus:
    • DOS-Partitionstabellen erlauben Partitionen von max. 2 TB Größe
    • Solaris VTOCs unterstützen Festplatten von max. 1 TB Größe

Zu dem Thema habe ich im Folgenden noch etwas „Belegmaterial” zusammengestellt:

Mehr…

Timo Holle Linux, Mac OS X, Solaris , , , , , , ,

DTrace und ZFS: Automatische Snapshots beim Löschen von Dateien

1. Mai 2009

Chris Gerhard hat DTrace und ZFS-Snapshots so verbunden, dass bei jedem Unlink-Vorgang (für nicht UNIXer: Datei löschen) ein Snapshot erstellt wird.

Das passende Skript gibt es im Artikel „snapshot on unlink?” in seinem Blog auf blogs.sun.com zu sehen.

Wie er selbst schreibt, ist das Skript nicht für den ständigen Produktiveinsatz gedacht, aber es zeigt gut, was alles möglich ist.

Timo Holle Computer, Solaris , , , , , ,

USB-Laufwerke „ganz” sicher entfernen unter GNU/Linux / spin-down von USB-Festplatten

23. April 2009

USB-Laufwerk „ganz” sicher entfernen

Von Windows kennt man die Funktion „Hardware sicher entfernen”. Diese sorgt dafür, dass vor dem „Abziehen” eines USB-Speichers alle Daten darauf geschrieben wurden und stoppt anschließend den Motor der Festplatte.

Unter GNU/Linux sollte man vor dem „Abklemmen” eines USB-Datenträgers Dateisysteme darauf auf jeden Fall mit umount oder über die grafische Oberfläche „aushängen”. Dieses stoppt aber nicht den Motor der Festplatte.

Abhilfe schafft das Skript „suspend-usb-device” (benötigt sdparm): Yan Li’s Words: Safely remove an USB hard drive in Linux.

Dieses

  • sendet die Kommandos SYNC und STOP an das Laufwerk (mittels sdparm)
  • löst den USB-Storage-Treiber vom entsprechenden USB-Device (unbind)
  • schaltet das USB-Gerät in den Power-Level CONFIG_USB_SUSPEND.

Die Dateisysteme auf dem Datenträger werden vom Skript aber nicht ausgehängt, das muss man vorher weiterhin selbst tun. Insofern entspricht die Funktion nicht ganz dem „Hardware sicher entfernen” in Windows.

Motor einer USB-Festplatte anhalten („spin-down”)

Für IDE-Platten gibt es folgenden Befehl, um diese anzuhalten (standby):

hdparm -y /dev/sdb

Bei meiner USB-Festplatte scheitert dieser jedoch mit einem „HDIO_DRIVE_CMD(standby) failed: Input/output error”.

Für SCSI-Platten lautet der Befehl zum Anhalten (meine USB-Festplatte hält daraufhin kurz an, läuft aber sofort wieder hoch):

sg_start --stop /dev/sdb

Außerdem gibt es jedoch noch

sdparm --command=stop /dev/sdb

Mit letzterem Befehl lässt sich meine externe Festplatte (SATA-Festplatte Seagate ST315003) in einem USB-Gehäuse von Fantec (mit JMicron-Chip) anhalten.

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Zugriff auf Windows-NTFS-Laufwerke unter Mac OS X

22. April 2009

Der NTFS-3G-Treiber ermöglicht es, NTFS-Laufwerke unter Mac OS X zu lesen und zu beschreiben.
Der Treiber ist open-source und kostet daher — im Gegensatz zu vergleichbarer Software unter Mac OS X — nichts.

Timo Holle Computer, Mac OS X , , , , , ,

Heimserver mit Atom-CPU, die 3.: Kosten für den Eigenbau

21. April 2009

Nachdem ich nun zwei fertige NAS-Systeme mit Atom-CPU betrachtet habe, stellt sich mir die Frage, was ein in etwa vergleichbares System, z.B. à la DIY: Home NAS Box with OpenSolaris and ZFS mit Intel D945GCLF2 mini-ITX Motherboard mit Dual-Core Atom 330 (1,6 GHz, mit Unterstützung für HyperThreading) in etwa kosten würde.

Wenn ich mich nach obigem Artikel richte, benötige ich in etwa folgende Teile (im Vergleich zu dem Artikel habe ich allerdings einen Promise-RAID-Controller mit drin):

Bauteil Modell Preis ca.
Mainboard Intel D945GCLF2 80 €
Speicher 2 GB DDR2 533/667 MHz 240-pin DIMM 25 €
Gehäuse Chenbro ES34069 220 € (inkl. 180W Netzteil und PCI-Riser-Karte)
SATA-Controller PCI 4-port SATA II 65 €
Gesamt: ca. 390 € zzgl. Versand und Kleinteilen

Timo Holle Allgemeines, Computer, Hardware , , , , , ,

Heimserver mit Atom-CPU, die 2.

21. April 2009
QNAP TS-439 Pro Turbo NAS

QNAP TS-439 Pro Turbo NAS

In einem Kommentar zu meinem letzten Artikel habe ich bereits das QNAP TS-439 Pro erwähnt.

Es ist ausgestattet mit einem Embedded-Linux auf einem 128 MB-Flash-Modul, 1 GB RAM, Intel Atom (1,6 GHz), 4 Hot-Swap-Laufwerksschächten, 2 × GB Ethernet, 2 × eSATA, 5 × USB und VGA (!).

Schick ist natürlich auch das Display an der Frontseite, wenn auch nicht wirklich notwendig.

Der Preis liegt derzeit bei rund 680 €.

Wäre die Frage, ob sich OpenSolaris darauf zum Laufen bewegen ließe…

Timo Holle Allgemeines