Optische Täuschungen
Hirnforscher und Psychologen haben bei einem Treffen in Florida die besten optischen Täuschungen der Welt gewählt.
Hirnforscher und Psychologen haben bei einem Treffen in Florida die besten optischen Täuschungen der Welt gewählt.
In diesem Monat wird mein Blog ein Jahr alt. Am 5. Mai 2008 habe ich hier meinen ersten Artikel veröffentlicht.
An Online-Speicher mit FTP-Zugang bekommt man relativ leicht: Entweder als Gratis-Webspace (aktuell findet man leicht Angebote mit 1-3 GB Platz) oder gegen Bezahlung in nahezu beliebiger Größe.
Für automatisierte Backups wäre es schön, auf diesen Speicher als Teil des Dateisystems zuzugreifen. Aufgrund der unverschlüsselten Übertragung und externen Speicherung ist ebenfalls eine transparente Verschlüsselung wünschenswert. Dies bietet die Kombination der FUSE-Dateisysteme curlftps und encfs.
Um FTP-Speicher mit dem Benutzer mit der UID 1000 als Besitzer mit curlftpfs über /etc/fstab einzubinden, benötigt man dort einen Eintrag in folgender Form:
# /etc/fstab [...] # FTP filesystems curlftpfs#ftp.domain.com /mnt/ftp/backup1 fuse auto,user,uid=1000,gid=1000,allow_other,user=<user>:<password> 0 0 # unverschlüsselt curlftpfs#ftp.domain.com /mnt/ftp/backup2 fuse auto,user,uid=1000,gid=1000,allow_other,user=<user>:<password>,ssl_try,no_verify_peer,no_verify_hostname 0 0 # SSL verwenden falls möglich curlftpfs#ftp.domain.com /mnt/ftp/backup3 fuse auto,user,uid=1000,gid=1000,allow_other,user=<user>:<password>,ssl,no_verify_peer,no_verify_hostname 0 0 # SSL erzwingen
Auch, wenn wir gleich noch ein encfs-verschlüsseltes Dateisystem darüberlegen, empfiehlt es sich, SSL für die Verbindung zum FTP-Server zu verwenden, da Benutzername und Passwort sonst unverschlüsselt übertragen werden.
Der folgende Befehl hängt das encfs im Ordner /backup/encfs auf dem FTP-Server unter /mnt/ftp-encfs/backup1 ein:
#encfs <rootDir> <mountPoint>
encfs /mnt/ftp/backup1/backup/encfs /mnt/ftp-encfs/backup1
Beim ersten Aufruf wird das encfs erzeugt und es werden eine Reihe von Parametern abgefragt, wie z.B. Verschlüsselungsalgorithmus, gewünschte Verschlüsselungsstärke und natürlich auch das Passwort. Eine genaue Erklärung der encfs-Optionen gibt es bei Wikipedia sowie hier.
Bei Bplaced.net hat man die Wahl zwischen zwei kostenlosen Angeboten. Entweder
oder
Beide Angebote enthalten
Kilu Freehosting bietet
ILOHost bietet
Zum Test habe ich Konten bei jedem der Anbieter eingerichtet:
Beim Anlegen von ZFS-Speicherpools stellt sich die Frage, ob man ZPOOL die gesamte(n) Disk(s) verwalten lässt (durch Angabe von z.B. c0t0d1 unter Solaris oder /dev/sdb unter Linux) oder den Pool aus einzelnen Partitionen aufbaut (ggf. mit ZFS als einziger Partition auf der Platte).
In letzterem Fall stellt sich außerdem die Frage, welchen Typ von Partitionstabelle man verwenden soll (MBR/DOS-Partitionstabelle, GUID Partition Table (GPT)/EFI Disklabel oder Solaris VTOC).
Insbesondere die zweite Frage ist dann von Bedeutung, wenn man den ZFS-Pool unter verschiedenen Betriebssystemen (z.B. Solaris, Linux und Mac OS X) verwenden möchte.
Diesen beiden Fragen möchte ich im Folgenden versuchen, auf den Grund zu gehen.
Zu dem Thema habe ich im Folgenden noch etwas „Belegmaterial” zusammengestellt:
Chris Gerhard hat DTrace und ZFS-Snapshots so verbunden, dass bei jedem Unlink-Vorgang (für nicht UNIXer: Datei löschen) ein Snapshot erstellt wird.
Das passende Skript gibt es im Artikel „snapshot on unlink?” in seinem Blog auf blogs.sun.com zu sehen.
Wie er selbst schreibt, ist das Skript nicht für den ständigen Produktiveinsatz gedacht, aber es zeigt gut, was alles möglich ist.
Von Windows kennt man die Funktion „Hardware sicher entfernen”. Diese sorgt dafür, dass vor dem „Abziehen” eines USB-Speichers alle Daten darauf geschrieben wurden und stoppt anschließend den Motor der Festplatte.
Unter GNU/Linux sollte man vor dem „Abklemmen” eines USB-Datenträgers Dateisysteme darauf auf jeden Fall mit umount oder über die grafische Oberfläche „aushängen”. Dieses stoppt aber nicht den Motor der Festplatte.
Abhilfe schafft das Skript „suspend-usb-device” (benötigt sdparm): Yan Li’s Words: Safely remove an USB hard drive in Linux.
Dieses
Die Dateisysteme auf dem Datenträger werden vom Skript aber nicht ausgehängt, das muss man vorher weiterhin selbst tun. Insofern entspricht die Funktion nicht ganz dem „Hardware sicher entfernen” in Windows.
Für IDE-Platten gibt es folgenden Befehl, um diese anzuhalten (standby):
hdparm -y /dev/sdb
Bei meiner USB-Festplatte scheitert dieser jedoch mit einem „HDIO_DRIVE_CMD(standby) failed: Input/output error”.
Für SCSI-Platten lautet der Befehl zum Anhalten (meine USB-Festplatte hält daraufhin kurz an, läuft aber sofort wieder hoch):
sg_start --stop /dev/sdb
Außerdem gibt es jedoch noch
sdparm --command=stop /dev/sdb
Mit letzterem Befehl lässt sich meine externe Festplatte (SATA-Festplatte Seagate ST315003) in einem USB-Gehäuse von Fantec (mit JMicron-Chip) anhalten.
Der NTFS-3G-Treiber ermöglicht es, NTFS-Laufwerke unter Mac OS X zu lesen und zu beschreiben.
Der Treiber ist open-source und kostet daher — im Gegensatz zu vergleichbarer Software unter Mac OS X — nichts.
Nachdem ich nun zwei fertige NAS-Systeme mit Atom-CPU betrachtet habe, stellt sich mir die Frage, was ein in etwa vergleichbares System, z.B. à la DIY: Home NAS Box with OpenSolaris and ZFS mit Intel D945GCLF2 mini-ITX Motherboard mit Dual-Core Atom 330 (1,6 GHz, mit Unterstützung für HyperThreading) in etwa kosten würde.
Wenn ich mich nach obigem Artikel richte, benötige ich in etwa folgende Teile (im Vergleich zu dem Artikel habe ich allerdings einen Promise-RAID-Controller mit drin):
| Bauteil | Modell | Preis ca. |
|---|---|---|
| Mainboard | Intel D945GCLF2 | 80 € |
| Speicher | 2 GB DDR2 533/667 MHz 240-pin DIMM | 25 € |
| Gehäuse | Chenbro ES34069 | 220 € (inkl. 180W Netzteil und PCI-Riser-Karte) |
| SATA-Controller | PCI 4-port SATA II | 65 € |
| Gesamt: | ca. 390 € zzgl. Versand und Kleinteilen |
In einem Kommentar zu meinem letzten Artikel habe ich bereits das QNAP TS-439 Pro erwähnt.
Es ist ausgestattet mit einem Embedded-Linux auf einem 128 MB-Flash-Modul, 1 GB RAM, Intel Atom (1,6 GHz), 4 Hot-Swap-Laufwerksschächten, 2 × GB Ethernet, 2 × eSATA, 5 × USB und VGA (!).
Schick ist natürlich auch das Display an der Frontseite, wenn auch nicht wirklich notwendig.
Der Preis liegt derzeit bei rund 680 €.
Wäre die Frage, ob sich OpenSolaris darauf zum Laufen bewegen ließe…