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Auf der Suche nach dem richtigen Datei- und Betriebssystem…

6. März 2009

Bisher residieren meine Daten auf Festplatten mit dem XFS-Dateisystem (SGI XFS | XFS.org Wiki). Dies hat sich bei mir mit etlichen hundert Gigabyte Daten (Fotos, Musik, …) im Einsatz unter Linux sehr gut bewährt.

Notfalls klappt auch ein Zugriff von (beliebigen) anderen Systemen aus (getestet mit Windows und Mac OS X 10.5 „Leopard”), indem ich eine virtuelle Linux-Maschine mit Vollzugriff auf diese Platten einrichte und deren Inhalt per Samba über das Netzwerk anbiete. Leistungsmäßig kann das natürlich nur eine Behelfslösung sein (z.B. eben bei meinen seltenen Ausflügen in die Windows-Welt oder aber, um irgendwann auf ein anderes Dateisystem umzustellen).

So langsam denke ich über eine Modernisierung meiner Rechnerausstattung nach. Dazu gehört auch die Frage nach dem passenden Betriebs- und Dateisystem. Vielleicht lohnt sich — obwohl ich mit meinem Ubuntu Linux sehr zufrieden bin — ein Blick über den Tellerrand.

Da ich (außer einer DVB-S-Karte) kaum irgendwelche spezielle Hardware habe und Windows, wenn überhaupt, hauptsächlich in der VirtualBox benutze, hängt die Frage nach dem Betriebssystem für mich sehr eng mit den unterstützten Dateisystemen zusammen:

  • Solaris/OpenSolaris hat natürlich von Haus aus volle Unterstützung für ZFS. Für XFS bleibt nur die o.g. „Behelfslösung”.
  • FreeBSD kann ab Release 7 das XFS lesen und hat experimentelle Unterstützung für ZFS.
  • Mac OS X 10.5 „Leopard” kann ZFS lesen, Schreibunterstützung ist für Mac OS X 10.6 „Snow Leopard” geplant bzw. kann von MacOSForge „nachgerüstet” werden.

Außerdem gibt es eine Handvoll Programme, die unter dem jeweiligen Betriebssystem laufen sollten:

  • OpenOffice.org (Linux, Solaris, Mac OS X)
  • TrueCrypt (Linux, Mac OS X)
  • VirtualBox (Linux, Solaris, Mac OS X)
  • MATLAB (Linux, Mac OS X; Solaris nur auf UltraSPARC)
  • NetBeans (Linux, Mac OS X, Solaris, Java)
  • LaTeX
  • Adobe Reader (Linux, Mac OS X; Solaris nur auf SPARC)
  • Adobe Flash Plugin (Linux, Mac, Solaris)

Bei einigen anderen Programmen, die ich regelmäßig benutze, mache ich mir kaum Sorgen, da diese auf etlichen Plattformen verfügbar sind (The GIMP, Pidgin, Mozilla Firefox, …).

Sieht wohl bisher so aus, als ob der Mac das Rennen macht (und dann Linux-Multi-Boot oder Linux in der VirtualBox?). Na ja, mal sehen…

Links

Linux, Mac OS X , , , , , , , , , ,

Schon wieder eine Festplatte hinüber… (aktualisiert)

8. November 2008

Festplatte

Gestern hat die zweite Platte des Typs Western Digital Caviar WD5000YS RE2 innerhalb gar nicht so langer Zeit bei mir den Geist aufgegeben. RE steht dabei für „RAID Edition”. Ich frage mich, ob das bedeutet, dass man diese Platten deshalb im RAID-Verbund mit Redundanz betreiben sollte, damit man Ausfälle dieser Platten besser verkraften kann.

Ich habe noch eine dritte Platte diesen Typs in meinem System. Vielleicht sollte ich bei dieser nicht so lange warten, bis sie ausfällt, sondern sie gleich austauschen… :-/

Diese beiden Platten, hergestellt im September 2006, haben nun andererseits auch schon fast zwei Jahre des anspruchsvollen Betriebs bei mir hinter sich. Immerhin gibt Western Digital für diese Platten fünf Jahre Garantie. Nun kann ich die beiden Platten ja zusammen einschicken ;-).

Aber ich bin wohl auch nicht der einzige mit diesem Problem:

Mean Time Between Failures

Dabei gibt Western Digital die MTBF für diese Festplattenserie in o.g. Übersichtsblatt mit 1,2 Millionen Stunden an. Das entspricht mehr als 136,98 Jahren! Bei mir hat sie nicht mal zwei durchgehalten…

S.M.A.R.T.

Wie auch bei dem ersten Ausfall einer dieser Platten in meinem System meldet(e) auch diesmal der Rechner beim Booten (BIOS-POST) einen schlechten SMART-Status der Platte.

Im Gegensatz zum letzten Mal, wo die Platte unter Linux per smartctl noch genau sagte, was ihr fehlte, gibt diese Platte weder bei diesem Befehl etwas von sich, noch sind irgendwelche Leseoperationen auf dem Medium erfolgreich :-(.

5 Jahre Garantie — oder doch nicht?

Da ich, ohne groß auf die Rechnung zu gucken, davon ausging, dass die zweijährige Gewährleistung bereits abgelaufen ist, wollte ich die „5 years limited warranty” von Western Digital in Anspruch nehmen. Dann die große Überraschung:

RMA

Die Platten befinden sich also außerhalb der Region, innerhalb der sie ursprünglich für den Verkauf bestimmt waren:

Das Produkt befindet sich außerhalb der Region (Nord- und Südamerika, Europa/Naher und Mittlerer Osten/Afrika oder Asien/Pazifik), in die es ursprünglich geliefert wurde. Nähere Informationen dazu finden Sie in unseren Bedingungen für Garantieleistungen außerhalb der ursprünglichen Region, oder wenden Sie sich an die technische Unterstützung.

Meine beiden defekten Festplatten Modelle des Typs WD5000YS-01MPB0 und tragen die Seriennummern WMANU1697511 und WMANU1697617. Eine Platte mir Seriennummer WMANU1697698 hält bisher noch durch. Alle Platten tragen das Herstellungsdatum 27.9.2006.

Die drei Platten habe ich damals im Online-Shop von Norsk IT erworben. Als Kontaktdaten wird im Impressum eine

e-tail GmbH
norskit.com
Am Rothenberg 1
D-31061 Alfeld

angegeben.

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Folding@Home

26. September 2008

Heute hat mich einer meiner Freunde davon überzeugt, einen Teil meiner Rechnerressourcen dem Projekt Folding@Home zur Verfügung zu stellen.

Statistiken

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Deutsche PC-Tastatur am Mac

23. August 2008

Wer eine „normale” PC-Tastatur über USB an einen Mac anschließt, wird feststellen, dass die Tastenbelegung weiterhin dem erstmal sehr fremdartigen Belegungsschema von Apple folgt. Ungünstigerweise bleibt die Beschriftung aber so (auf die Mac-Tastaturen hat Apple die verquere Tastaturbelegung ja netterweise draufgedruckt).

Das Problem hatte auch schon Danilo Kempf und stellt mit PC_DE.keylayout eine Deutsches Keyboard-Layout für den Mac zur Verfügung.

Leider hatte dieses bei mir den Haken, dass die beiden Tasten für °/^ sowie <,>, | vertauscht waren.

Deshalb habe ich das o.g. Layout in der Beziehung noch einmal abgeändert in PC_DE_Timo.keylayout.

Wenn diese Datei in den Unterordner Library/Keyboard Layouts des Benutzerordners abgespeichert wird, steht diese Tastaturbelegung nach Ab- und erneutem Anmelden des Benutzers in den Systemeinstellungen (bzw. System Preferences) unter Landeseinstellungen (bzw. International) unter dem Namen „PC-Tastatur, Deutsch, Timo” zur Verfügung.

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